Fachkräftemangel trifft Schweizer High-Tech-Startups besonders hart
Der Tages Anzeiger weiss: «Kleine Hightech-Firmen erhalten kaum Arbeitsbewilligungen für Informatiker. Das Kontingent für Arbeitsbewilligungen, welches der Kanton Zürich erhält, ist zu klein.» Startwerk.ch hat bereits im Frühjahr 2010 darauf hingewiesen, dass insbesondere kleine Firmen unter den Kontingentierungen des Bundes leidet. Da die Problematik im Kern dieselbe geblieben ist, hier mein Posting vom 19.4.2010:
Der Bundesrat hat beschlossen, die Kontingente für Arbeitsbewilligungen für Fachkräfte aus dem aussereuropäischen Ausland (Nicht-EU/EFTA) 2010 markant herab zu setzen. Nicht nur Grosskonzerne sind von dieser Massnahme betroffen, sondern gerade auch Startups.
Wie kann eine Regierung Rahmenbedingungen für eine prosperierende Wirtschaft schaffen? Rechtssicherheit, politische Stabilität, eine funktionierende Infrastruktur, moderate Besteuerung und ein gutes Bildungssystem sind gewichtige Faktoren (vgl. Startwerk-Post zu CS Swiss Issues Regionen).
Offenheit als Standortvorteil
Herausragende Bildungsinstitutionen sind wichtig, weil in deren Umfeld hochspezialisierte Arbeitskräfte rekrutiert werden können. Google beispielsweise hat sich gerade auch wegen der relativen Nähe zu den wichtigsten technischen Hochschulen Europas für den Standort Zürich entschieden.
Was aber, wenn die ETH, die EPFL und die Hochschulen der europäischen Nachbarländer nicht genug der begehrten Spezialisten hervorbringen? Entscheidungsträger der Schweizer Softwarebranche gehen laut der Studie «Swiss Software Industry Index» davon aus, dass es bereits 2010 schwieriger wird, die richtigen Arbeitskräfte zu rekrutieren und dass sich dieser Trend bis 2015 verschärfen wird.
Die Lösung wäre einfach: