Im Juni 2010 habe ich für die ZSZ fünf drahtlose Kopfhörer getestet und dabei moniert, dass Apples iPhone – ausgerechnet das Musik-Smartphone schlechthin – sich mit den Kopfhörern nur teilweise versteht. So war es beispielsweise nicht möglich, mit den Tasten an den Kopfhörern ein Lied vor- oder zurück zu springen. Apple wollte auf meine Anfrage, ob mit einem baldigen Update zu rechnen sei, keine Stellung nehmen.
Nun scheint es, hat Apple nachgebessert. Mit iOS 4.1 soll dieses ärgerliche Problem nämlich der Vergangenheit angehören: Das Bluetoothprotokoll AVRCP, welches ermöglicht, das iPhone über am Kopfhörer angebrachte Tasten zu steuern, wird laut Apple mit dem Update vollständig unterstütz – endlich, die Spezifikationen des Protokolls liegen in der aktuellen Version schon seit April 2007 vor.
Wer wissen will, was iOS 4.1 sonst noch Neues bringt, klicke hier: http://support.apple.com/kb/DL1061
Seit heute liegen zwei Flaggschiffe bei mir in der Studierstube. Das Samsung Galaxy S I9000 (schönen Dank an Digitec) und das iPhone 4. Beide hübsch schnell und natürlich smart. Auffällig: Samsung hat sich von Apples Design inspirieren lassen – zumindest hinsichtlich der Optik. Haptisch könnten die beiden Kontrahenten unterschiedlicher nicht sein. Das Galaxy ist überraschend (fast schon irritierend) leicht, das iPhone bemerkenswert schwer. Die nächsten Wochen werden Schwächen und Stärken der Kontrahenten ans Licht bringen. Wer auf dem Laufenden bleiben will, achte in meinem Tweetstream auf #ggcosp (The Good Geek's Clash of Smartphones).
Ich habe für die ZSZ drei Wochen lang ein iPad testen können. Mein Fazit: Das iPad wird sich bald schon in viele Wohnzimmer eingeschlichen haben – ab 28.5. ist das iPad in der Schweiz offiziell erhältlich. Wie nachhaltig sich Apples jüngster Spross in unserem digitalen Leben einnisten wird, hängt in erster Linie davon ab, was für Apps entwickelt werden und wie geschickt Verleger die Fähigkeiten des iPad nutzen werden, um ihre Inhalte multimedial aufzubereiten.
Hier geht's zum Praxis-Test in der Zürichsee Zeitung: http://bit.ly/zszipad
Auf facebook.com/goodgeek habe ich eine Fotostrecke eingestellt mit Screenshots jener Apps, die mir am meisten Spass bereitet haben: http://bit.ly/appsimiss
«You guys are busting down doors in Palo Alto while Commandant Gates is ridding the world of mosquitos. What the fuck is going on?»via thedailyshow.com
Selbst die Dailyshow greift die Geschichte um den verloren gegangenen iPhone-Prototypen auf. Wenn John Stewart knapp acht Minuten über Apple spricht, kann dies nur eines bedeuten: Apple ist keine Computerfirma sondern ein Stück Popkultur.
Den Testbericht zum iPad gibt's in der Zürichsee Zeitung Anfang Mai. Ich nehme gerne Fragen entgegen :)
ras. ⋅ Krethi und Plethi entwickeln wie wild Anwendungen, damit sie auf Apples iPhone eine starke Präsenz haben. Ab und an runzeln allerdings einige Akteure die Stirn und fragen sich, ob sie sich dadurch nicht allzu sehr in die Abhängigkeit der US-Firma stürzen. Nun gibt es weitere Gründe für Skepsis. Eine Mitarbeiterin des Nieman Journalism Lab, einer seit 1937 bestehenden Stiftung an der Universität Harvard, lieferte sie vergangene Woche.
Darum kommt kein Tech-Blogger rum: Der amerikanische Gadget-Blog Gizmodo hat offenbar ein Vorserienmodell des kommenden iPhones in die Finger bekommen. Die Fotos, Videos und Spezifikationen des Geräts wecken Vorfreude und Spekulationslust unter Apple-Jüngern. Was die Vorfreude sicher steigert: Gizmodo zeichnet sich durch seriöse Recherchen und Berichterstattung aus.
Danke für den Hinweis auf den Post @bewuethr – es scheint, das iPhone interessiere nicht nur Apple-Fanboys ;)
"Nokias Booklet 3G gegen Apples MacBook Air: Das ist als würde man ein Schweizer Offiziersmesser mit einem japanischen Samuraischwert vergleichen: klein, vielseitig, günstig aber schwächlich tritt an gegen gross, spezialisiert, kräftig aber teuer."
Ich habe die beiden Leichtgewichte (1360 respektive 1250 Gramm) für ZSZ-Digital dennoch gegeneinander antreten lassen und... bin zu keinem eindeutigen Schluss gekommen: Das Booklet 3G, ist sehr langsam, dafür ausdauernd und günstig. Das MacBook Air für sein Gewicht sehr schnell, dafür weniger ausdauernd und – nunja, es ist ein Apple – sehr teuer. Eine Frage des Geschmacks also? Die Antwort sei meiner Leserschaft überlassen.